Marianne Brandt Obrschule Chemnitz

Über uns


Unsere Schule bietet Platz für bis zu 450 Schülerinnen und Schüler, welche von ca. 40 Lehrkräften durch den Schulalltag begleitet werden. Ergänzt wird das pädagogische Angebot durch eine Schulsozialarbeiterin, einen Inklusionsassistenten, eine Integrationslotsin sowie vier Schulassistenten. Viele weitere engagierte Menschen im Hintergrund sorgen täglich dafür, dass unsere Schule ein guter Ort zum Lernen und Leben ist.


Im Sommer 2023 ist unsere Schule unter dem Namen „Marianne-Brandt-Oberschule“ aus dem Gebäude der ehemaligen „Annenschule“ in das neue Schulgebäude umgezogen. Die moderne Architektur bietet optimale Lernbedingungen, die Möglichkeit zum teiloffenen Unterricht, als auch Raum für Kreativität und Projekte. Am späten Nachmittag wird unser Schulgebäude von der Abendoberschule Chemnitz genutzt.

Sporthalle Marianne Brandt Schule

Wir verstehen uns als Schule mit Kultur, in der viele verschiedene Nationalitäten gemeinsam mit- und voneinander lernen. Sowohl das musische Profil als auch die Themenbereiche Sport und die Zweitsprache Spanisch machen uns einzigartig. In unserem Schulalltag ist das Blaue Band verankert, welches sich im Stundenplan durch den Die-Kurs, die Lernzeit und die Teamstunde bemerkbar macht.

Im Die-Kurs haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Angebot an Kursen das für sie Passende auszuwählen. Die Lernzeit bietet den Rahmen für eigenständiges, fächerübergreifendes Lernen. Die Säulen der Teamstunden stellen Beteiligung, Prävention, Methodentraining und Klassenorganisation dar.


Wir bieten den Schülerinnen und Schülern verschiedene Ganztagsangebote an, welche nachmittags in den Räumlichkeiten der Schule stattfinden. Zur Auswahl stehen aktuell Volleyball und Floorball, eine Druckwerkstatt und eine Theatergruppe. Ergänzend dazu findet ein Schulclub in unserem Gebäude sein Zuhause, welcher montags bis donnerstags von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet ist und allerhand Raum für verschiedene Angebote, Kreativität und Entspannung bietet.

Im rechten Eingangsbereich der Schule läuft man fast daran vorbei, an einem Keramikrelief von Edgar Klier (geboren 1926 in Zwickau, gestorben 2015 in Zwickau). Es zeigt Bäuerinnen und Bauern bei der Weinlese. Läuft man weiter durch bis zum Hof, wird diese Szenerie mit einem weiteren Relief ergänzt. Es zeigt eine Marktszene.

Beide Arbeiten schuf Edgar Klier 1968 und nannte sie „Aus Bulgarien“. Er fertigte sie als farbig bemalte zinnglasierte Reliefgruppe an. Diese Technik ist unter dem Begriff Majolika bekannt.


Gerettet wurden beide Reliefs, die in den Räumen der ehemaligen Dr.-Theodor-Neubauer-EOS in Karl-Marx-Stadt hingen, nach deren Abriss 2020. In der Marianne-Brandt-Oberschule haben sie einen würdigen Platz gefunden.

Baubürgermeister Michael Stötzer enthüllte zusammen mit Künstler Erik Neukircher 2024 das Kunstwerk auf unserem Schulhof. Hier hatte die Plastik schon mehr als 40 Jahre auf dem Schulgelände der damaligen Dr.-Theodor-Neubauer-EOS gestanden, bis sie vor deren Abriss gesichert und eingelagert wurde. Erik Neukirchner restaurierte die Plastik, die sein Großvater Johann Belz 1967/68 angefertigt hatte. 

Von einem Gespräch seines Großvaters mit dem Künstler Rainer Schubert im Jahr 1968 berichtete er den Schülern Folgendes: Es war wenig Geld für Kunst eingeplant, so dass es nur für eine Figur – also dem Mädchen auf dem Schwebebalken – reichte. Johannes Belz aber war so euphorisch, dass er den Jungen noch dazusetzen musste. Dadurch entstand eine wichtige Beziehung zwischen diesen zwei Figuren und sie stehen damit als Symbol für eine tägliche Erfahrung von Schülern: Du kannst etwas riskieren, du kannst dich hinauswagen – zugleich hast du immer die Gewissheit, dass dich jemand absichert, dass du nicht runterfallen wirst. 

Was für eine emotionale Botschaft und damit das i-Tüpfelchen für unsere tolle, neu gestaltete Schule!

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